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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© KI-generiert
05.04.2025

Aufrecht durchs Leben – Sechs Impulse aus den Psalmen

Wie halte ich durch, wenn das Leben schwer wird? In sechs Morgenandachten zeigt Prof. Egbert Ballhorn, wie die Psalmen Worte für das Unsagbare finden – und Kraft schenken für den nächsten Schritt, für einen aufrechten Gang und für den Glauben, dass Gott mitgeht.
© Moritz Steegmaier / Erzbistum Paderborn
Warm durch die Nacht der youngcaritas Dortmund
04.04.2025

Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken

Mit Thermoskannen und gestrickten Wolldecken machen sich die Engagierten der Youngcaritas Dortmund auf den Weg zu Wohnungslosen und Bedürftigen. Sie geben ihnen ein Lächeln, etwas Warmes zu trinken, kaufen lebensnotwendige Sachen ein – und schenken so immer und immer wieder Hoffnung
© Erzbistum Paderborn
01.04.2025

Grund Nr. 204: Wo die Liebe hinfällt, steht die Hoffnung auf!

Initiative 1000 gute Gründe: 12 gute Gründe für das Jahr 2025 – April
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
01.04.2025

Von der Grabesruhe bis zum Friedenslicht

Erzbistumskalender 2025: Die Erasmuskapelle auf dem Burgberg in Warburg steht für eine sich öffnende und mitsorgende Kirche.
© Erzbistumsarchiv Paderborn
31.03.2025

Hoffnungsorte anno 1751

Orte der Hoffnung – die gab es im Bistum Paderborn schonmal! 1751 bringt ein fürstbischöflicher Erlass das Heilige Jahr zu den Menschen „auffm Lande“.
© Moritz Steegmaier / Erzbistum Paderborn
28.03.2025

Wissenschaft und Glaube: Eine Forscherin, die betet

Glaube und Wissenschaft klingt wie ein tiefgreifender Widerspruch. Unsere Videoserie zum Gebet stellt eine Person vor, die jenen Widerspruch angenommen hat und in ihrem Leben verhandelt.

Unsere Videos

Beten auf der Kirmes?

Pfarrer Sascha Ellinghaus ist Zirkus- und Schaustellerseelsorger – und immer unterwegs. Wo Kirmes oder Zirkus ist, ist auch er zur Stelle. Mit viel Kreativität und Herz bringt er Kirche dorthin, wo seine Gemeinde gerade lebt. Ein Blick in einen besonderen Seelsorgealltag.

Glaube und Wissenschaft

Glaube und Wissenschaft klingt wie ein tiefgreifender Widerspruch. Dr. Joanna Maria Otto jedoch ist Neurobiologin und Gläubige gleichermaßen, trat sogar in den Dominikanerorden ein. Beten ist für sie eine Einladung, die Gott annehmen wird.

Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken

Mit Thermoskannen und von Freiwilligen gestrickten Wolldecken machen sich die Engagierten der Youngcaritas Dortmund auf den Weg zu Wohnungslosen und Bedürftigen. Sie geben ihnen ein Lächeln, etwas Warmes zu trinken, kaufen lebensnotwendige Sachen ein – und schenken so immer und immer wieder Hoffnung.

Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)

6. April 2025 12:38

Autorin Bossong: Kirche muss bedingungslos für Menschen da sein

Köln (KNA) Die Kirchen müssen nach Worten der Schriftstellerin Nora Bossong in erster Linie genau dann für die Menschen da sein, wenn sie sie brauchen. "Und zwar absolut bedingungslos und vorurteilsfrei. Wenn ein Mensch in Not gerät, dann muss die Kirche da sein. Und dann muss sie auch pasto ...

Köln (KNA) Die Kirchen müssen nach Worten der Schriftstellerin Nora Bossong in erster Linie genau dann für die Menschen da sein, wenn sie sie brauchen. "Und zwar absolut bedingungslos und vorurteilsfrei. Wenn ein Mensch in Not gerät, dann muss die Kirche da sein. Und dann muss sie auch pastoral da sein. Nicht aufdrängend, sondern einfach da sein", sagte die 43-Jährige im Interview des kirchlichen Kölner Internetportals domradio.de (Sonntag). Immer wieder habe sie in ihrem Bekanntenkreis gehört, wie alleingelassen sich Menschen zum Beispiel bei Todesfällen gefühlt hätten.

Bossong, die in ihrer katholischen Gemeinde in Berlin engagiert ist, forderte: "Der andere Punkt ist nach wie vor eine Ehrlichkeit und eine Aufarbeitung mit dem, was die Kirche in den letzten Jahrzehnten an Missbrauchsverbrechen vertuscht hat und fundamental falsch gemacht hat - das hat eine ungeheure verbrecherische Dimension." Es müsse eine "Auseinandersetzung mit dem Klerikalismus" geben. "Ich glaube, das ist ein bedeutender Schritt, der überhaupt erst wieder Glaubwürdigkeit über den Inner Circle hinaus möglich macht."

6. April 2025 12:10

Kardinal Marx: "Man muss noch mit mir rechnen"

München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx (71) hat in den vergangenen Wochen mit einem raschen Tod von Papst Franziskus gerechnet. Als er, Marx, sich bei einem Sturz Anfang März die rechte Schulter gebrochen habe, sei er für eine Operation ins Klinikum Großhadern gebracht worden, ve ...

München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx (71) hat in den vergangenen Wochen mit einem raschen Tod von Papst Franziskus gerechnet. Als er, Marx, sich bei einem Sturz Anfang März die rechte Schulter gebrochen habe, sei er für eine Operation ins Klinikum Großhadern gebracht worden, verriet der Erzbischof beim "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Fernsehen. In der Klinik habe er gesagt: "Also wenn jetzt ein Konklave ist, dann müsst ihr mich irgendwie zusammenzimmern. Da muss ich da sein, und wenn ich auf der Bahre hingebracht werde."

Konklave heißt die Versammlung der Kardinäle, die nach dem Tod eines Papstes den Nachfolger wählt. Wahlberechtigt sind nur solche, die zu diesem Zeitpunkt noch keine 80 Jahre alt sind. Die Wahl findet hinter verschlossenen Türen in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan statt. Cum clave heißt lateinisch so viel wie "mit dem Schlüssel eingeschlossen".

Befragt nach seinem aktuellen Gesundheitszustand sagte Marx: "Ich bin auf einem guten Wege. Man muss noch mit mir rechnen im Augenblick."

Der Münchner Erzbischof erzählte auch, was ihm am Kinofilm "Konklave" so gut gefallen habe. Dieser sei nicht auf oberflächliche Art kirchenkritisch gewesen, sondern sachlich und auch spannend. Obwohl mehr Kammerspiel als Actionfilm, habe er die absolute Aufmerksamkeit des Publikums auf sich gezogen. Es handle sich zwar um eine Fantasie. Letztlich spiele der Film aber durch, was passieren könne, wenn eine Papstwahl einmal nicht schon nach zwei Tagen erledigt sei wie in der jüngeren Vergangenheit.

Marx sagte: "Dann sieht das vielleicht so aus wie in dem Film, dass einzelne Gruppen sagen: Wo wollen wir eigentlich hin, wer steht für was? Wen müssen wir verhindern? Wer hat eine Intrige in Gang gebracht?" Aus der Kirchengeschichte sei bekannt, dass ein Konklave auch mehrere Wochen oder sogar ein Jahr dauern könne.

Siemens-Aufsichtsratschef Joe Kaeser sagte in derselben Sendung, in einem Unternehmen sei die Planung der Nachfolge die "Königsdisziplin" der Personalpolitik. Das sei offenbar in der katholischen Kirche nicht so. Marx sagte dazu, er vermisse häufigere Treffen mit den anderen Kardinälen der Weltkirche. Außer miteinander Gottesdienst zu feiern, müsse es mehr Begegnungen geben, etwa bei gemeinsamen Mahlzeiten. "Das ist in den letzten Jahren nicht erfolgt, so dass sich viele gar nicht kennen." Das habe er so auch Papst Franziskus gesagt. Letztlich sei es am Papst, zu solchen Treffen einzuladen.

6. April 2025 11:49

Papst ruft zu Frieden in Ukraine und Nahost auf

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat angesichts zahlreicher Kriege und Konflikte in der Welt erneut zu Dialog und Verständigung aufgerufen. In einem am Sonntag vom Vatikan veröffentlichten Text zum Mittagsgebet ging er besonders auf die "gemarterte Ukraine" und die nicht endenden Kämpfe im ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat angesichts zahlreicher Kriege und Konflikte in der Welt erneut zu Dialog und Verständigung aufgerufen. In einem am Sonntag vom Vatikan veröffentlichten Text zum Mittagsgebet ging er besonders auf die "gemarterte Ukraine" und die nicht endenden Kämpfe im Gazastreifen ein.

"Wir beten weiterhin für den Frieden", so der Pontifex. Ausdrücklich beklagte er die zivilen Opfer militärischer Angriffe in der Ukraine, "darunter viele Kinder" - womit er offensichtlich den jüngsten russischen Angriff auf ein Wohngebiet der Stadt Krywyj Rih meinte, bei dem mindestens neun Kinder umkamen.

Ähnliches geschehe in Gaza, so der Papst weiter, wo die Menschen unter unvorstellbaren Bedingungen leben müssten - ohne Unterkunft, ohne Nahrung, ohne sauberes Wasser. "Mögen die Waffen schweigen und der Dialog wieder aufgenommen werden, mögen alle Geiseln freigelassen werden und die Bevölkerung gerettet werden", appellierte Franziskus.

Auch für andere Krisenstaaten, darunter das von einem Erdbeben erschütterte Bürgerkriegsland Myanmar, bat der Papst am Sonntag um Frieden.

6. April 2025 11:10

Kardinal Marx: Trump erinnert mich an Mafiafilm "Der Pate"

München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx fühlt sich durch US-Präsident Donald Trump an den Kinofilm "Der Pate" erinnert. Beim "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Fernsehen verglich Marx die Lage in den USA mit einer Filmszene im ersten Teil der Trilogie: Darin kommt ein Kleinuntern ...

München (KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx fühlt sich durch US-Präsident Donald Trump an den Kinofilm "Der Pate" erinnert. Beim "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Fernsehen verglich Marx die Lage in den USA mit einer Filmszene im ersten Teil der Trilogie: Darin kommt ein Kleinunternehmer zu Mafiaboss Don Vito Corleone, bittet ihn um Hilfe und küsst ihm anschließend den Ring. In den USA gehe derzeit eine "spezielle Form der Machtübernahme" vor sich, so Marx.

Siemens-Aufsichtsratschef Joe Kaeser sagte, man müsse nach dem Motiv hinter Trumps aggressiver Zollpolitik fragen. So gut wie alle Experten hielten sie für Unfug. Er befürchte, es sei ein "perfider Plan zum Machterhalt". Durch die steigende Inflation und die fallenden Aktienkurse würden Unternehmen gezwungen, den Präsidenten um Hilfe anzubetteln. Das werde dann zu einzelnen Deals führen und den Verfall der Demokratie befördern.

Marx äußerte sich in diesem Zusammenhang "erschrocken, dass ein Mann solche Entscheidungen fällen kann". Es sei unglaublich, dass er sich dabei auf einen Notstand berufe. Dem Team hinter Trump um Vizepräsident J.D. Vance gehe es um eine autoritärere Form der Gesellschaft. Das sei eine Frage der Weltanschauung, genauso wie in Russland, wo Präsident Wladimir Putin, gestützt durch den Moskauer Patriarchen Kyrill, einen Heiligen Krieg gegen den Westen führe. "Europa soll gespalten werden, und das wird vielleicht sogar gelingen", meinte der Kardinal.

6. April 2025 11:05

Freude über unerwarteten Papst-Auftritt auf dem Petersplatz

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat sich am Sonntagmittag überraschend auf dem Petersplatz gezeigt. Am Ende eines großen Gottesdienstes für Kranke und medizinisches Personal wurde er im Rollstuhl zum Altar vor der Fassade des Petersdoms gefahren. Gemeinsam mit Erzbischof Rino Fisichella, ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat sich am Sonntagmittag überraschend auf dem Petersplatz gezeigt. Am Ende eines großen Gottesdienstes für Kranke und medizinisches Personal wurde er im Rollstuhl zum Altar vor der Fassade des Petersdoms gefahren. Gemeinsam mit Erzbischof Rino Fisichella, der den Gottesdienst gefeiert hatte, erteilte er den Segen.

Danach grüßte er die Anwesenden, dankte ihnen und wünschte ihnen "Buona domenica!" - einen schönen Sonntag. Die rund 20.000 Menschen auf dem Platz quittierten den Auftritt mit Begeisterung und Applaus. Nach wenigen Minuten verließ Papst Franziskus den Platz wieder. Er trug während des kurzen Auftritts Sauerstoffkanülen zur Unterstützung seiner Atmung.

Wenig später teilte das vatikanische Presseamt mit, der Papst habe am selben Morgen bereits gebeichtet und anschließend - so wie die übrigen Pilger - die Heilige Pforte des Petersdoms durchquert. Dies ist nach katholischer Lehre erforderlich, um die negativen Folgen begangener Sünden zu tilgen.

Während des Gottesdienstes hatte Fisichella mit bewegten Worten unter Applaus an Papst Franziskus erinnert, der die Feier "wenige Meter von hier" über das Fernsehen mitverfolge. Das spätere Erscheinen des Papstes kündigte er jedoch nicht an.

Der 88 Jahre alte Pontifex befindet sich nach einem Krankenhausaufenthalt von 14. Februar bis 23. März derzeit in einer langen Rekonvaleszenzphase. Sie soll nach ärztlicher Anordnung noch mindestens bis Mitte Mai dauern. Bis dahin lebt er unter ärztlicher Betreuung in seiner Wohnung im vatikanischen Gästehaus.

In der von Fisichella verlesenen Papst-Predigt hieß es, die Krankheit sei "eine der schwierigsten und härtesten Prüfungen des Lebens, in der wir unmittelbar erfahren, wie zerbrechlich wir sind". Und weiter: "Auch in diesen Momenten lässt Gott uns nicht allein. Wenn wir uns ihm überlassen, können wir gerade dann, wenn unsere eigenen Kräfte versagen, den Trost seiner Gegenwart erfahren. Er selbst, der Mensch geworden ist, wollte unsere Schwäche in allem teilen."

An das medizinische Personal gewandt heißt es in dem Text: "Lasst die Gegenwart der Kranken als ein Geschenk in euer Leben treten, um euer Herz zu heilen, um es von allem zu reinigen, was nicht Liebe ist." Unter den Teilnehmern des Gottesdienstes waren auch Ärzte und Pfleger aus der römischen Gemelli-Klinik, die Franziskus im Februar und März betreut hatten.

Mit Blick auf die Kranken fuhr Fisichella im Namen des Papstes fort: "Mit euch, liebe kranke Brüder und Schwestern, teile ich in diesem Moment meines Lebens vieles: die Erfahrung der Krankheit, sich schwach zu fühlen, in vielen Dingen von anderen abhängig zu sein, Unterstützung zu benötigen." Das sei nicht immer leicht. Aber es sei eine Schule, in der man täglich lerne: "zu lieben und uns lieben zu lassen".

6. April 2025 10:27

Lauterbach verteidigt Teillegalisierung von Cannabis

Berlin (KNA) Ein Jahr nach der Teillegalisierung von Cannabis hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an dem umstrittenen Schritt fest. Das gelte, auch wenn man derzeit keine abschließende Bewertung machen könne, sagte Lauterbach im Interview der Woche des Deutschlandfunks, das a ...

Berlin (KNA) Ein Jahr nach der Teillegalisierung von Cannabis hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an dem umstrittenen Schritt fest. Das gelte, auch wenn man derzeit keine abschließende Bewertung machen könne, sagte Lauterbach im Interview der Woche des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt wurde. Eine Evaluierung der Reform ist demnach für Herbst geplant. Es sei nicht wirklich begründbar, wenn der Konsum von Alkohol legal sei, der von Cannabis für Erwachsene jedoch nicht, so Lauterbach.

Gerade wegen der Bekämpfung des Schwarzmarkts und des illegalen Handels sei das Gesetz ein wichtiger Schritt gewesen, so der Minister: "Grundsätzlich halte ich die Legalisierung für richtig."

Seit dem 1. April vergangenen Jahres ist der Besitz von bis zu 25 Gramm getrocknetem Cannabis im öffentlichen, von 50 Gramm im privaten Raum straffrei. Der öffentliche Konsum von Cannabis ist darüber hinaus beschränkt. So gilt zum Beispiel ein Konsumverbot in Fußgängerzonen von 7.00 bis 20.00 Uhr. Für Minderjährige bleibt der Besitz von Cannabis nach wie vor verboten.

Die Teillegalisierung ist umstritten. So hatte kürzlich etwa der Frankfurter Mediziner Mathias Luderer in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt, seit der Legalisierung werde es für Ärzte schwieriger, den Patienten zu vermitteln, "dass Cannabis ihrer psychischen und physischen Gesundheit immer schadet".

Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, warnte in der "Rheinischen Post" vor den Folgen: "Das ganze Ausmaß der Probleme der Cannabis-Teillegalisierung wird unsere Gesellschaft erst in ein paar Jahren treffen." Eine Trivialisierung des Cannabis-Konsums führe zu mehr Konsum und mehr medizinischen und sozialen Problemen.

Eine Mehrheit der Deutschen allerdings befürwortet laut einer Forsa-Umfrage der Krankenkasse KKH die Teillegalisierung. 55 Prozent, vor allem jüngere Menschen, stehen demnach weiter hinter dem Gesetz. Gut ein Drittel der repräsentativ Befragten befürworte hingegen eine Abschaffung. Laut der Umfrage stimmen 73 Prozent der Aussage zu, der Konsum von Drogen wie Cannabis schade der Gesundheit.

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